Kostenlose Vorlage: Kalibrierprotokoll für Drehmomentschlüssel
Ein kostenloses Excel-Protokoll, mit dem Sie auslösende Drehmomentschlüssel im eigenen Betrieb nach den Grenzwerten der ISO 6789-1 prüfen. Tragen Sie fünf Messwerte des Prüfgeräts beim kleinsten Skalenwert, bei 60 % und bei 100 % des Höchstwerts ein. Das Blatt berechnet jede Abweichung, bewertet jeden Messwert mit Bestanden oder Nicht bestanden und setzt die nächste Fälligkeit.
Jeder Schlüssel wird wieder fällig. Axiospec hält Fälligkeit und Kalibrierhistorie jedes Drehmomentschlüssels an einem Ort, mit Erinnerungen.
Was in der Arbeitsmappe steckt
Anleitung
Wie Sie die Toleranz festlegen, die Messwerte aufnehmen und das Ergebnis ablesen, dazu die Regeln aus ISO 6789 für Intervall und Prüfgerät.
Leeres Protokoll
Gelbe Zellen für den Schlüssel, seinen Bereich und seine Toleranz, das Prüfgerät und das Datum. Die Tabellen Vor der Justierung und Nach der Justierung nehmen je fünf Messwerte an drei Prüfpunkten auf.
Ausgefülltes Beispiel
Ein auslösender Drehmomentschlüssel Typ II Klasse A für 20 bis 100 N·m. Ein Messwert bei 100 N·m liegt bei +4,10 %, daher fällt der Schlüssel vor der Justierung durch. Nach der Justierung besteht jeder Messwert.
So prüfen Sie einen Drehmomentschlüssel
- Tragen Sie die Daten des Schlüssels ein, seinen kleinsten Skalenwert und sein Höchstdrehmoment, die Toleranz und das verwendete Prüfgerät.
- Stellen Sie den Schlüssel auf den kleinsten Skalenwert ein und lösen Sie ihn fünfmal am Prüfgerät aus. Tragen Sie jeden Messwert ein.
- Wiederholen Sie das bei 60 % und 100 % des Höchstwerts. Die Einstellwerte ergeben sich aus dem eingetragenen Bereich.
- Jeder Messwert wird für sich gegen die Toleranz geprüft. Liegt ein einziger Messwert außerhalb, fällt der Schlüssel durch.
- Fällt er durch und Sie justieren ihn, wiederholen Sie alle drei Punkte in der Tabelle Nach der Justierung. Der Status folgt dann dem Ergebnis nach der Justierung.
Toleranzen nach ISO 6789-1:2017
Die höchstzulässige Abweichung hängt von Typ und Klasse des Schlüssels ab und davon, ob sein Höchstdrehmoment über 10 N·m liegt. Ist die Herstellerangabe enger, gilt diese.
- Typ II (auslösend), Klassen A, B und C: ±4 % bei einem Höchstwert über 10 N·m, ±6 % bei 10 N·m oder weniger.
- Typ II, Klassen D, E, F und G: ±6 %.
- Typ I (anzeigend), Klassen A und D: ±6 %.
- Typ I, Klassen B, C und E: ±4 % bei einem Höchstwert über 10 N·m, ±6 % bei 10 N·m oder weniger.
Wie oft Sie einen Drehmomentschlüssel kalibrieren
Ohne eigene Verfahrensanweisung nennt ISO 6789-2:2017 in Abschnitt 4.1 ein Intervall von 12 Monaten oder 5.000 Lastwechseln ab der ersten Nutzung. Es gilt, was zuerst eintritt. Prüfen Sie früher nach einer Überlastung über 125 % des Höchstwerts, nach einer Reparatur, einem Sturz oder anderer falscher Handhabung. Ein viel genutzter Schlüssel erreicht 5.000 Lastwechsel lange vor Ablauf eines Jahres. Legen Sie das Intervall deshalb anhand Ihrer eigenen Ergebnisse fest, sobald Sie welche haben.
Welche Formel das Protokoll verwendet
ISO 6789-1 berechnet die Abweichung als (Anzeige des Prüfgeräts - Einstellwert) / Einstellwert x 100. ISO 6789-2 teilt stattdessen durch die Anzeige des Prüfgeräts und kehrt das Vorzeichen um. Derselbe Messwert kann nach der einen Formel bestehen und nach der anderen durchfallen: 104,10 N·m bei einer Einstellung von 100 N·m ergeben nach Teil 1 +4,10 % und liegen damit außerhalb von ±4 %, nach Teil 2 aber -3,94 %. Die Grenzen ±4 % und ±6 % stammen aus Teil 1, deshalb verwendet das Protokoll Teil 1.
Das Drehmoment-Prüfgerät
Verwenden Sie ein Prüfgerät, dessen Fehler höchstens ein Viertel der Toleranz des Schlüssels beträgt, also ±1 % bei einem Schlüssel mit ±4 %. Es braucht einen gültigen Kalibrierschein. Ohne eigene Verfahrensanweisung erlaubt ISO 6789-2 bis zu 24 Monate zwischen zwei Kalibrierungen des Prüfgeräts.
Was dieses Protokoll nicht ist
Es ist eine interne Prüfung nach den Grenzwerten der ISO 6789-1. Ein Kalibrierschein nach ISO 6789-2 nennt zusätzlich die Messunsicherheit an jedem Prüfpunkt. Er stammt von einem Kalibrierlabor, oft von einem nach ISO/IEC 17025 akkreditierten.
Häufige Fragen
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Wie oft muss ein Drehmomentschlüssel kalibriert werden?
Ohne eigene Verfahrensanweisung nennt ISO 6789-2 ein Intervall von 12 Monaten oder 5.000 Lastwechseln, je nachdem, was zuerst eintritt. Nach einer Überlastung, einer Reparatur oder einem Sturz prüfen Sie früher. Viele Betriebe passen das Intervall danach anhand ihrer eigenen Ergebnisse an.
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Welche Toleranz gilt für einen auslösenden Drehmomentschlüssel?
Nach ISO 6789-1:2017 darf ein auslösender Drehmomentschlüssel Typ II Klasse A mit einem Höchstwert über 10 N·m an jedem Prüfpunkt um bis zu ±4 % abweichen, bei 10 N·m oder weniger um bis zu ±6 %. Jeder einzelne Messwert muss innerhalb dieser Grenze liegen.
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Können wir unsere Drehmomentschlüssel selbst prüfen?
Ja, mit einem Drehmoment-Prüfgerät, das auf ein Viertel der Toleranz des Schlüssels genau und selbst kalibriert ist. Für diese Prüfung ist dieses Protokoll gedacht. Braucht ein Kunde oder Auditor eine angegebene Messunsicherheit, wird er einen Kalibrierschein nach ISO 6789-2 von einem Labor verlangen.
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Was ist der Unterschied zwischen ISO 6789-1 und ISO 6789-2?
Teil 1 legt die Anforderungen und die Konformitätsprüfung fest, einschließlich der Grenzen ±4 % und ±6 %. Teil 2 behandelt die Kalibrierung und die Messunsicherheit, die ein Kalibrierschein angibt. Beide liegen in der Ausgabe von 2017 vor.
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Ist die Vorlage kostenlos?
Ja. Sie laden sie ohne E-Mail-Adresse herunter. Wenn Sie Erinnerungen und die Historie jedes Schlüssels an einem Ort möchten: Axiospec ist kostenlos für bis zu 50 Messmittel.
Das Protokoll hilft Ihnen, einen Drehmomentschlüssel gegen die Grenzwerte der ISO 6789-1 zu prüfen. Es ersetzt weder die Norm noch die Anleitung des Herstellers oder einen Kalibrierschein.
Alle Drehmomentschlüssel termingerecht im Blick
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